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Instagress

Unsplash.com | Toronto Eaters | Patrick Tomasso

Von der blogst in Hamburg hatte ich noch eine E-Mail in meinem Postfach „Angucken: instagress.com“. Jetzt habe ich es endlich geschafft und Instagress getestet. Was dabei herausgekommen ist, hat – wie meistens bei solchen Tools – mit Quantität und Qualität zu tun.

Instagress ist ein so genannter Likebot, ein Dienst, der automatisiert Aktivitäten wie Likes, kommentieren, folgen und entfolgen von Nutzerinnen und Nutzern in Deinem Instagram-Account durchführt. Wer sich schon einmal gewundert hat, warum er unter seinen Bildern des öfteren ein „Awesome“, „Nice Pic“, „Beautiful“ und diverse andere Superlativen von unbekannten Nutzern hatte, kann in den meisten Fällen davon ausgehen, dass diese Accounts mit automatisierten Diensten arbeiten.

Wie funktioniert Instagress?

Um Instagress zu nutzen, muss man sich zuerst anmelden und den Dienst anschließend mit dem eigenen Instagram-Account verbinden. Das funktioniert per Passwort und Autorisierungs-Code von Instagram. Mit einem Profil können mehrere Accounts verwaltet werden.

Anschließend können und sollten die Einstellungen angegangen werden. Das Targeting kann sehr detailliert vorgenommen werden: Es fängt bei gezielt ausgewählten Hashtags an und hört bei der Einstellung des Ortes, mit denen Bilder versehen sind, nicht auf.
Instagress
Das automatisierte Verhalten von Instagress wie Schnelligkeit, Anzahl der Likes pro Stunde, Kommentare und Texte der Kommentare können und sollten ebenfalls eingestellt werden. Mit einer Blacklist könnt Ihr bestimmte Wörter und auch Nutzer sperren, für die keine Aktivität stattfinden soll. Mit den Auto-Stop lässt sich einstellen, wann die Automatisierung angehalten werden soll: Zum Beispiel nach x Likes oder x Kommentaren.

Was kostet Instagress?

3 Tage Nutzung pro Account sind kostenlos. Hier wird auch wirklich nur die reine Nutzung gezählt. Stoppt Ihr Instagress, wird auch die Zeitzählung angehalten. Nach den drei Tagen können verschiedene Zeitpakete gebucht werden: 3/10/30/90/180/360 Tage.

Was ich davon halte

Wenn ich nur auf die Funktionalität, Preise und Effektivität gucken würde, dann halte ich Instagress für eine sehr gute Möglichkeit, um die Aktivität und Reichweite in einem Account quantitativ zu steigern. Das ist Schritt für Schritt auch langsam möglich und mit Hilfe des ausführlichen Targetings auch mit einer ‚gewissen‘ Qualität.

Eine ‚gewisse‘ Qualität reicht mir persönlich allerdings nicht aus. Eine Automatisierung ist keine echte Interaktion und kein Auseinandersetzen und Kennenlernen des Nutzers, der im besten Fall auch zum Kunden wird. Genau das fehlt vielen Firmen, die sich komplett auf eine Automatisierung verlassen und nur auf die Quantität gucken.

Probieren geht über studieren?

Meine persönliche Testphase ist abgeschlossen und die Nutzung von Instagress damit auch beendet. Ich erfreue mich weiter an meiner kleinen Instagram-Welt und entdecke höchstpersönlich neue Instagrammer und ihre Bilder und Videos .

Wen Ihr es für Euren Account oder einen Firmen-Account ausprobieren wollt, kommt hier die Warnung: Die Nutzung verstößt gegen die Instagram-Richtlinien. Instagram möchte diese Dienste aussperren, es ist schon zu Sperren und gelöschten Accounts gekommen. Ihr geht also das Risiko ein, alles zur verlieren. Falls Ihr das Risiko eingehen wollt, dann sind hier die Tipps von Instagress, wie Ihr den Account nutzen solltet:

  1. Nutzt zum Start nicht alle Funktionen auf einmal. Startet mit „Like“ und achtet darauf, dass die Schnelligkeit auf „Slow Speed“ eingestellt ist.
  2. Bleibt zu Beginn bei der Einstellung „Slow Speed“. Nach ein paar Tagen könnt Ihr auch mal „Normal“ oder „Fast“ ausprobieren.
  3. Plant Eure Aktivitäten mit der „Schedule“-Funktion. Die Aktivitäten müssen natürlich aussehen. Wer von Euch ist schon 24 Stunden, 7 Tage die Woche auf Instagram unterwegs. Mit maximal sechs Stunden am Tag und an mehreren Tagen zu unterschiedlichen und für Euch normalen Uhrzeiten macht Ihr nichts falsch.
  4. Optimiert Eure Einstellungen: Instagress bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten an. Ihr könnt sie so anpassen, dass Ihr Eure Zielgruppe (mehr oder weniger) optimal erreicht.
  5. Euer Instagram-Account: Es ist wichtig, dass der Instagram-Account nicht nach einem Fake- oder gar nach einem SPAM-Account aussieht. So 15 Bilder sollten schon enthalten sein.
  6. Ganz wichtig: Während Instagress läuft, können Photos oder Videos gepostet werden. Vermieden werden sollten manuelle Aktivitäten wie liken, kommentieren, folgen oder entfolgen von Nutzerinnen und Nutzern. Außerdem sollten keine anderen automatisierten Dienste mit dem Instgram-Account laufen. Dies kann zum Zurücksetzen des Passworts und im schlimmsten Fall zu einer Sperrung des Accounts führen. Denn natürlich ist Instagram nicht erfreut darüber, wenn eine Maschine den Account übernimmt und den anderen Instagrammern eine Aktivität nur vorgaukelt.

Letztendlich gilt: Für die Qualität des Accounts ist jeder selbst verantwortlich.

Weitere Infos findet Ihr auch hier:

Mit diesem Trick bauen clevere Instagrammer automatisiert Reichweite auf

How to get followers using Instagram Marketing (Case Study: 0 to 1000)

Bildquelle: unsplash.com

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Netzfischerin und digitale Nomadin. Nina Reddemann oder ninare. Bloggt, twittert, facebooked und freut sich jeden Tag über die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

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