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Die IKEA-Community

Sonntag, 7. Februar 2010 | Autor:

Ikea Family Community

Ikea Family Community

Viele haben sich gefragt, wo sie bleibt, die virtuelle IKEA-Community. Letztendlich war es nur eine Frage der Zeit, die hat sich IKEA dann aber auch reichlich genommen.

Jetzt ist sie da. Unter www.hej-community.de könnte sich ab sofort eine der größten Wohncommunities entwickeln. Genügend Fans sind vorhanden, jetzt liegt es nur noch an der Umsetzung.

Die fängt mit den Einrichten seines eigenen Zimmers, dem Hinzufügen von Freunden und einem Forum schon mal ganz gut an.

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte:

Anmeldung: Ist man noch kein IKEA-Family-Mitglied, wird man es spätestens mit der Registrierung.
Technik: Die Seite wurde komplett in Flash umgesetzt, sogar das Forum kommt nicht ohne aus. Die Suchmaschinen haben die Community bisher noch nicht entdeckt. Die Seite mobil zu nutzen fällt damit vorerst weg. Apps fürs iPhone oder Android gibt es auch noch nicht.
Vernetzung: Ist für die Mitglieder untereinander zwar möglich, aber die Seite selbst bietet keinen Weg nach außen: Social Bookmarking, einen Twitter-Account oder eine Facebook-Fanseite sucht man vergebens. In den Nutzerprofilen findet sich keine Möglichkeit, eine eigene Seite oder einen eigenen Account einzugeben. Zumindest habe ich es nicht gefunden. Eine Seite mit Blick auf Wohnblogs wäre auch schön gewesen.

Bleibt abzuwarten, ob sich die Seite wirklich zu einer der größten Wohncommunities entwickeln wird. Bis dahin lohnt sich auf jeden Fall einen Blick auf www.solebich.de bzw. www.ucinteriors.com.

“Ikea lädt Fans und Freunde in die Hej-Community ein”, Horizont, 01.02.2010
Hej – IKEA FAMILY Community ist heute gestartet, Stylespion, 01.02.2010
IKEA startet die hej Community, Frontand, 01.02.2010

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“Der Trend wird genäht”

Mittwoch, 25. Februar 2009 | Autor:

In der achten Klasse wollten wir ein eigenes Modelabel gründen, haben uns einen tollen Namen ausgedacht und waren enttäuscht, als wir diesen auf dem Pullover einer Klassenkameradin (heißt das noch so?) lesen mussten.

Schneiderpuppen

Trotzdem haben uns die Modezeitschriften von Burda weiter fasziniert. Wir rannten in selbst genähten Hosen und Röcken rum und waren wahnsinnig stolz, dass wir diese selbst fabriziert hatten. Die Schnittmuster kamen aus den Zeitungen oder aus dem Stoffladen in der nächsten Stadt.

Heute steht die Nähmaschine im Keller und staubt vor sich hin. Die Modezeitschrift Burda gibt es immer noch, auch wenn sie in die Jahre gekommen ist. Die Schnittmuster kann man sich zwar mittlerweile online bestellen, aber herunterladen?

ww.burdastyle.com macht es in den USA, Australien und England schon möglich. Die Seite hat sich irgendwann letztes Jahr in meine Bookmarks verirrt und wurde gerade dank eines Interviews mit Nora Abousteit wieder reaktiviert. Nach dem Konzept DIY-Fashion (do-it-yourself-Fashion) wurde das Erbe des Hauses Burda in ein neues Konzept verpackt, leider noch nicht in Deutschland- scheint aber geplant zu sein.

Die Seite verbirgt eine Community, in der Nutzerinnen und Nutzer Schnittbögen herunterladen können, sowohl für den Drucker zu Hause, als auch in der Größe für den Copyshop nebenan (gilt nur für die, die von burdastyle eingestellt wurden). Das Herz sind die Entwürfe der Community, die man bewerten, kommentieren und als Favoriten markieren kann.  Es werden Wettbewerbe ausgeschrieben, die Community wählt die schönsten Designs aus und diese werden dann auch professionell umgesetzt. Durch einen Klick weiß jeder bei Facebook, welches Lieblingsschnittmuster man gerade hat, man kann sich untereinander vernetzen, an die profileigenen Wall Nachrichten schreiben etc.

Das Erlösmodell (Werbung, Download, Affiliatemarketing etc.) klingt ausgeklügelt und ich bin gespannt, ab wann es eine deutsche Version gibt und wie diese dann ankommt. Eine Integration von DaWanda (bzw. Kooperation), wie es bereits bei burdafashion.com der Fall ist, wäre dann sicher auch nicht schlecht.

So, dann gehe ich mal die Nähmaschine entstauben…

Thema: netzfischerin | Beitrag kommentieren