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Präsident dank Internet

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor:

Er fasziniert mich immer wieder aufs Neue: Der Wahlkampf von Barack Obama. Und wie viele andere behaupte ich: Die Wahl wurde dank des Internets gewonnen! Barack Obama wird der erste Präsident im Weißen Haus sein, der mit Hilfe des Internets seine Wähler mobilisieren und enorme Spendensummen akquirieren konnte. Jeder, der wollte, konnte sich aktiv am Wahlkampf beteiligen.

SpOn schreibt gerade, dass das Web vor Freude nur so überquelle. Heute wurden pro Stunde über 10.000 Blogbeiträge gepostet, in denen die Wörter “obama” und “president” vorkamen (damit sind es auf jeden Fall 10 001 ;) Bei Twitter sind es 100 Tweets pro Sekunde! mit diesen beiden Begriffen. “Yes, We Can. And Yes We Did” von Xenin Jardin wird stellvertretend für alle zitiert und das Netz feiere sich selbst. Bei dem Ergebnis darf es das tun! Ich feiere mit!

Zum Abschluss noch schnell ein paar passende Buchtipps:

Der Wahlkampf ist vorerst vorbei: Wer aber noch einmal tiefer in den Wahlkampf einsteigen will, dem sei als Buch-Tipp Jeffersons Erben empfohlen.

Und wer sich jetzt mit dem Menschen Barack Obama beschäftigen will, der sollte unbedingt sein Buch Ein amerikanischer Traum lesen. Es liest sich nicht wie das Buch oder die Biographie eines Politikers, es ist um Maßen besser!*

* Mein Büro liegt in dem Verlag, der die deutsche Ausgabe des Buches verlegt. Aber das freut mich sehr.

Nachtrag: Wird Obama das Internet weiternutzen und z.B. Entscheidungen damit beeinflussen? Der Wahlkampf hat gezeigt, dass Obama und sein Team weiter gedacht haben, als alle anderen. Er wird sicher nicht den Fehler machen, der sowohl in den USA als auch in Deutschland schon einmal gemacht wurde.

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Das Buch im Video

Mittwoch, 11. Juni 2008 | Autor:

Es gibt Bücher, da hilft einem eine Leseprobe im Netz nicht wirklich weiter. Beim Pop-up-Buch ABC 3D wäre die Leseprobe ziemlich langweilig, das ABC kennt schließlich jeder. In welcher Form es in diesem Kinderbuch aber dargestellt wird, kann man nur live oder eben in einem Video sehen. Ton einschalten, nicht vergessen!

In Deutschland erscheint das Buch am 16. Juli bei Carlsen.

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Das Glück der Unerreichbarkeit

Montag, 24. März 2008 | Autor:

Dank des Vista-Updates Servicepack 1 hat mich gestern das Glück der Unerreichbarkeit getroffen. Eigentlich hätte ich es mir schon denken können, nachdem ich Vista großzügig die Installation gestattet habe. Statt das Glück zu nutzen, saß ich mit den Finger trommelnd an meinem Schreibtisch und habe mir überlegt, was ich Euch in der Zeit alles hätte schreiben können.

Wie passend da doch meine momentane Bahnlektüre “Das Glück der Unerreichbarkeit” von Miriam Meckel ist. Das Buch begleitet mich gerade auf den Fahrten von A nach B . Und statt – wie sonst – nebenbei meine E-Mails mobil zu checken oder mich bei Tagesschau und Spiegel über die die Ereignisse der letzten Stunden zu informieren, vertiefe ich mich ins Lesen und fühle mich ertappt.

Immer erreichbar und immer online: Auch ich habe schon im Supermarkt zwischen Obstabteilung und Kühltheke gestanden und der Person am anderen Ende des Telefons die Funktionen der ein oder anderen Software erklärt und auch ich sitze in der Bahn und erhöhe den Lärmpegel durch eifriges Tippen (die Präsentationen meiner Sitznachbarn sind ab und an aber wesentlich interessanter).

Wie dem auch sei, ich kann das Buch sehr empfehlen. Das Video-Interview fasst es ganz gut zusammen.

weiter…

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Kochparadies

Montag, 17. März 2008 | Autor:

Photocase: SimbärMein Kühlschrank ist
…eher leer. Tiefkühlpizza für Notfälle, eine Flasche Champagner für alle Fälle.

Wäre ich eine Profiköchin, dann wahrscheinlich in…
… einem anderen Leben

Elf Freunde stehen vor der Tür und haben Hunger. Ich…
…stelle mich tot.

… an einem guten Tag würde ich natürlich alle reinlassen und Pizza bestellen!

In den letzten Woche habe ich mich ausführlich mit dem Thema Kochen und den dazu passenden Seiten im Internet auseinandergesetzt und was soll ich sagen? Ich habe ein wahres Kochparadies entdeckt: Tolle Geschichten, leckere Rezepte und Fotos der Produkte, die einen schnurstracks zum Kühlschrank oder ins Restaurant des Vertrauens laufen lassen, je nach Kochfähigkeit und Kochtyp.

Meinen Kochtyp habe ich zuerst bei kuechengoetter.de, den neuen Kochcommunity von GU, bestimmt. Eine Auswahl der Fragen habe ich schon präsentiert, das Ergebnis könnt Ihr Euch sicher schon denken, Antiköchin (aber ich arbeite dran, ehrlich)! Wer sich auch mal versuchen will, hier geht es direkt zum Test.

Hitze von Bill BufordDas Kochparadies im Netz ist so groß, dass ich Euch jetzt einfach zu Mister Wong und meinen Tags schicke: blogs.food und communities.kochen.

Kleingedrucktes
Grund für den Ausflug war das Buch “Hitze” von Bill Buford. Unter www.bill-buford.de findet Ihr Leseproben und nette Fotos von der Lesereise des Autors und natürlich Links zu Kochblogs.

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Allein gegen die Mafia

Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Autor:

Er ist 28 und steht auf der Todesliste der Mafia ganz oben. Er lebt ohne Adresse und an seiner Seite sind immer zwei Bodyguards. Er hat keine Angst, nur die Angst, irgendwann Angst zu bekommen. Er nennt sich privilegiert, weil er die Chance hat, über die Machenschaften der Mafia zu sprechen, auch wenn sein Leben bedroht wird…

Vielleicht sollte ich endlich mal den Namen nennen: Roberto Saviano.

Er hat ein Buch über die Mafia geschrieben, das sein ganzes Leben mit einem Schlag verändert hat: “Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra.”

Roberto Saviano: Ich habe ihn am Montag im Forum der Süddeutschen live gesehen und das einzige was man machen kann, ist vor so viel Zivilcourage den Hut zu ziehen. Oder nicht aufzuhören, über das Thema Mafia und ihre Machenschaften, die auch vor Deutschland nicht Halt gemacht haben, zu reden. Die Mafia sei kein reines italienisches Problem, sie hat ihr Netzwerk auch außerhalb Italiens im Griff. Es ist erschreckend, wenn man hört, dass Deutschland als das gelobte Land gelte.

Auf der Lesung hat Saviano erzählt, dass ein Mafiaboss gesagt habe, hoffentlich lese niemand dieses Buch. In Italien konnte man “Hört ihm zu!!!” an den Hauswänden lesen und es gab Internetseiten, die ihre Solidarität ihm gegenüber gezeigt haben (und die ich noch nachliefere…)

Wer mehr erfahren möchte:
SpOn: “Ihr verfluchten Dreckskerle, ich lebe noch!”
www.sueddeutsche.de: “Dreckskerle, ich habe überlebt”
Stört Euch nicht an den Überschriften, das Buch endet genau mit diesem Satz “Ihr verfluchten Dreckskerle, ich lebe noch!”

nd für die Fans der ZDF-Mediathek noch den Link zur Kerner-Sendung vom Dienstag, in der Saviano im Gespräch zu erleben ist.

Wieder mal etwas Kleingedrucktes: Mein Büro liegt in dem Verlag, was wie immer kein Grund sein sollte, nicht darüber zu bloggen.

Nachtrag 28.04.2008: Roberto Saviano macht mit einem Rap-Song auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit dem italienischen Rapper Lucariello (in Italien sicher sehr bekannt) hat er ein Lied über seinen Tod aufgenommen.

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Bücher, Autoren und das Internet

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor:

Bücher und Internet, geht das? Es geht ganz wunderbar, wenn man das Internet nicht als Bedrohung, sondern als Ergänzung sieht. Was Autoren im Internet rund um ihr Buch anstellen können, könnt Ihr Euch bei Rudolph Delson, “Die Notwendigkeit des Zufalls in Fragen der Liebe” angucken.

Der amerikanische Trailer zum Buch

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Die Seite von Rudolph Delson über sich und sein Buch
www.rudolphdelson.com Mitten auf der Seite findet man zwischen dem Englisch plötzlich den Satz “Eine kurze Erklärung für meine deutschen Leser” unter der auch eine deutsche Hörprobe des Buches mit einem netten amerikanischen Akzent versteckt ist.

Kurz zum Autor und zum Buch
Cover Rudolph Delson hat kurz vor seinem 30. Geburtstag seinen gut bezahlten Job als Rechtsanwalt hingeschmissen, und sein Debüt “Die Notwendigkeit des Zufalls in Fragen der Liebe” geschrieben. Das Buch erzählt die Geschichte von Maynard und Jennica, die sich zufällig in der New Yorker U-Bahn begegnen und sich nach einigen Wirrungen und Irrungen ineinander verlieben. Erzählt wird die Geschichte von verschiedenen Personen, von Maynard und Jennica selbst, von Freunden, Eltern, der U-Bahn-Schaffnerin etc. Klingt verwirrend, macht aber riesig Spaß zu lesen. Und nebenbei ist “Der Roman ist (…) eine Komödie über den amerikanischen Umgang mit den Anschlägen vom 11. September.”

Ich bin jedes Mal begeistert, sowohl vom Buch, als auch vom Autor.

Und nun das Kleingedruckte: Ich arbeite in dem Partnerverlag, was kein Grund sein sollte, Euch diesen “entzückenden” :) Autor vorzuenthalten.

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