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Telefonzeitalter

Sonntag, 27. November 2011 | Autor:

Ich kann mich noch genau erinnern, wie Thomas Gottschalk “bei Wetten, dass ..?” ein Bildtelefon vorgestellt hat. Leider lässt mich Google ein wenig im Stich, denn die Suchmaschine kann sich im Gegensatz zu mir leider nicht mehr an die revolutionäre und sich mir ins Gedächtnis gebrannte Präsentation von damals erinnern.

Telefonzeitalter, kaffeeschlürferin / photocase.com

Telefonzeitalter

Nachdem ich das Wochenende u.a. mit einem kleinen Mann und Skype auf dem iPad verbracht habe, ist es doch faszinierend, wie sich die Welt verändert und verkleinert hat und wie die Kleinen unter uns ganz selbstverständlich damit aufwachsen, dass man mal schnell anrufen und auch gucken kann, wie es dem anderen geht – egal, wie viele Kilometer dazwischen liegen. Wie man sich per iPhone oder Webcam durch neu bezogene Wohnungen führen lässt oder die Kamera gen Himmel hält, um den blau-weißen Münchner Himmel in verregnetere Gegenden der Welt zu schicken.

Ich habe es bestimmt schon gesagt, aber ich mag das Internet.

Thema: leben, meine.welt, unterwegs, zukunft | Beitrag kommentieren

Flinkster

Donnerstag, 15. September 2011 | Autor:

Rennsemmel

Rennsemmel

Ich gehöre zu den Menschen, die kein Auto haben, dass die ganze Woche unbenutzt rumsteht oder nicht bewegt wird, weil man gerade mal einen Parkplatz gefunden hat. Ich düse meistens bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad durch München und in die Ferne geht es mit Bahn, Mietwagen oder Flugzeug.

Bei Wind & Wetter macht es natürlich nicht immer Spaß mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und schon gar nicht, wenn es sich um Strecken im zweistelligen Kilometerbereich handelt. Wie praktisch, dachte ich, als ich plötzlich vor einem rot weißen und mit dem Namen “Flinkster” gebrandeten Auto stand. Ein Auto, das ich, wann immer ich will, per Telefon oder App ausleihen kann und von dem es in München so viele gibt, dass auch in meiner Nähe fast immer eins frei ist. Also nichts wie angemeldet und einen Selbstversuch gestartet.

Der Selbstversuch hat sich mittlerweile auf mehrere Fahrten ausgedehnt, zwischendurch hatte ich fast eine Standleitung zum Servicecenter und die gedachte Flexibilität ist dank diverser technischer Probleme des Öfteren mal abhanden gekommen.

Fahrt Nummer 1
Per App gebucht. 15 Minuten vor Fahrtantritt gibt es immer eine SMS mit dem aktuellen Standort. In diesem Fall war es der Rosa-Aschenbrenner-Bogen in München, der dank Google Maps auch ganz leicht zu finden war. Weniger leicht zu finden war das Auto. Nach 5 Minuten suchen, führte der Griff zum Handy um die Hotline anzurufen.

“Ja, das GPS-Signal ist leider noch sehr ungenau. Das Auto steht in der Elisabethstraße.”

Prima, ist ja nur eine Viertelstunde Fußweg von der eigentlichen Stelle entfernt. Und ja, wie nett, dass ich erst ab dem Zeitpunkt bezahlen muss, ab dem ich das Auto gefunden habe. 20 verpasste Minuten sind übrigens für Terminplanungen, die sich auf flexible Autos verlassen, nicht optimal. Immer gut, dass man im Selbstversuch eine halbe Stunde Puffer einbaut.

Fahrt Nummer 2
Die Lehre aus der ersten Fahrt war, dass ich mir ein Auto ausgesucht habe, das quasi direkt vor der Tür stand. Hat sehr gut geklappt. Mit der kleinen Rennsemmel bin ich dann auch von Termin zu Termin gefahren, um es am Abend im Quartier wieder abzugeben. Quartier bedeutet, dass die Autos in einer von Flinkster definierten Zone, genannt “Quartier” wieder abgegeben werden müssen. In München gibt es davon einige, ist daher kein Problem. In diesem Fall offenbarte sich das Problem die Herausforderung beim Abgeben, dazu ein kurzer Exkurs, wie das Leihen eigentlich funkti weiter…

Thema: selbstversuch, tatendrang, unterwegs | Beitrag kommentieren

Statt Postkarten

Donnerstag, 17. Dezember 2009 | Autor:

www.lonelyplanet.de
www.lonelyplanet.com

Thema: fotos, schnappschuss, unterwegs | Beitrag kommentieren

Wissensspeicher

Montag, 11. Juni 2007 | Autor:

Angesichts der späten Stunde, meiner Müdigkeit nach sechs Stunden Fahrt in einem total überfüllten Zug und der Tatsache, dass ich morgen früh wieder im Büro sitzen werde, nur kurz die besuchten Sessions aufgelistet. Zufa in den nächsten Tagen. Für ein ganz kurzes Zwischenfazit reicht es aber noch, auch wenn Bosch das schon vorhergesagt hatte: Hamburg ist immer eine Reise wert, dafür würde ich sogar weniger Feiertage in Kauf nehmen ;)

Der Wissensspeicher

Samstag

Web 2.0 in Unternehmen von Tim Schlotfeldt
Viral Marketing von Martin Oetting
Auswirkungen von Online Communities auf Gesellschaft & Wirtschaft

Sonntag

Klett: France-Blog
Blog-Bedeutung: Richtig bloggen

Thema: barcamp, unterwegs | Beitrag kommentieren

iPod-Tuning

Samstag, 11. November 2006 | Autor:

Irgendetwas muss ich beim Lesen der Anleitung übersehen haben. Kann man seinen iPod tunen? Neben mir sitzt jemand mit dem gleichen Modell und unterhält mit den Bässen ein ganzes Abteil im ICE. Fühle mich mit meinen Stöpseln im Ohr ertappt und habe erst einmal überprüft, ob Tracy Chapman und ich auch den ganzen Zug beschallen. Die Mischung zwischen seinen und meinen Tönen würde die missmutigen Gesichter erklären. Aber auf meiner Seite ist alles ruhig, kein Ton dringt nach außen. Drehe das Rad extra bis auf die äußerste Position. Auch wenn ich mir nicht freiwillig einen Gehörschaden zufügen möchte, frage ich mich doch, ob es eine Einstellung gibt, die ich noch nicht entdeckt habe.

Die Beschallung seitens der “Generation iPod” (Media Perspektiven 1/2006, “Mobile Medien im digitalen Zeitalter”, Seite 10) dauerte übrigens eine Stunde. Dann war meine Frustrationsgrenze überschritten und ich habe meinen Sitznachbarn angetippt, um ihn freundlich zu bitten, die Musik doch ein wenig leiser zu stellen. Ein “Oh, kein Problem!” später saßen um mich herum erleichtert und freundlich drein schauende Menschen.

importiert aus www.quarterlife.eu

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