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Logoverwirrung

Dienstag, 7. April 2009 | Autor:

Mittlerweile bin ich ein wenig verwirrt, was das Wahlkampf-Logo für Frank-Walter Steinmeier angeht. Wie viele verschiedene Logos für wie viele Auftritte gab es? Heute gab es die Meldung von W&V man habe sich entschieden. Die SPD stellte das Signet vor, das im anstehenden Bundestagswahlkampf als Markenzeichen des  Kanzlerkandidaten im Social-Web dienen soll. Sorry, aber das ausgewählte Logo erinnert mich an das Logo eines Joghurtherstellers. Immerhin besser als das, was von der Jovoto-Community ausgewählt wurde.

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Twitterwissen für den Bundestag

Freitag, 27. März 2009 | Autor:

Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags erklärt, was Twitter ist. Mit Blick auf den amerikanischen Wahlkampf, die Notlandung im Hudson River und Winnenden.

Hier geht es zum pdf

via die ständige reise

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Präsident dank Internet

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor:

Er fasziniert mich immer wieder aufs Neue: Der Wahlkampf von Barack Obama. Und wie viele andere behaupte ich: Die Wahl wurde dank des Internets gewonnen! Barack Obama wird der erste Präsident im Weißen Haus sein, der mit Hilfe des Internets seine Wähler mobilisieren und enorme Spendensummen akquirieren konnte. Jeder, der wollte, konnte sich aktiv am Wahlkampf beteiligen.

SpOn schreibt gerade, dass das Web vor Freude nur so überquelle. Heute wurden pro Stunde über 10.000 Blogbeiträge gepostet, in denen die Wörter “obama” und “president” vorkamen (damit sind es auf jeden Fall 10 001 ;) Bei Twitter sind es 100 Tweets pro Sekunde! mit diesen beiden Begriffen. “Yes, We Can. And Yes We Did” von Xenin Jardin wird stellvertretend für alle zitiert und das Netz feiere sich selbst. Bei dem Ergebnis darf es das tun! Ich feiere mit!

Zum Abschluss noch schnell ein paar passende Buchtipps:

Der Wahlkampf ist vorerst vorbei: Wer aber noch einmal tiefer in den Wahlkampf einsteigen will, dem sei als Buch-Tipp Jeffersons Erben empfohlen.

Und wer sich jetzt mit dem Menschen Barack Obama beschäftigen will, der sollte unbedingt sein Buch Ein amerikanischer Traum lesen. Es liest sich nicht wie das Buch oder die Biographie eines Politikers, es ist um Maßen besser!*

* Mein Büro liegt in dem Verlag, der die deutsche Ausgabe des Buches verlegt. Aber das freut mich sehr.

Nachtrag: Wird Obama das Internet weiternutzen und z.B. Entscheidungen damit beeinflussen? Der Wahlkampf hat gezeigt, dass Obama und sein Team weiter gedacht haben, als alle anderen. Er wird sicher nicht den Fehler machen, der sowohl in den USA als auch in Deutschland schon einmal gemacht wurde.

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Politik 2.0

Sonntag, 12. Oktober 2008 | Autor:

Frank hat eine Session zu Politik2.0 angeboten, die vor zwei Wochen auch schon Thema beim Barcamp in Stuttgart war. Während dort zum Teil Parteiaktive saßen (laut Frank Grüne), waren wir heute meist Politikinteressierte, die gespannt sind, was uns 2009 erwartet.

Hier ein paar Infos aus der Session, die ich mal ein wenig mit Infos aus meiner Abschlussarbeit vor drei Jahren gespickt habe.

Bundestagswahlkampf 2005
Ansätze für Politik2.0 gab es schon im Wahlkampf 2005. Allerdings wurden die Angebote sehr kurzfristig eingesetzt. Die meisten Angebote existieren nicht mehr (Bsp. SPD: www.rote-wahlmannschaft.de, www.roteblogs.de. Bsp. CDU: negative campaigning mit www.leere-versprechen.de) oder sind total veraltet (Bsp. CDU www.team-zukunft.cdu.de, letzter Eintrag stammt vom Juli 2006) . Die Community, die sich damals entwickelt hat, muss man nächstes Jahr also fast komplett neu aufbauen und lernen mit ihr direkt über die verschiedenen Kanäle zu kommunizieren. Die Tagesschau hatte zum damaligen Wahlkampf übrigens ein Wahlkampfblog eingerichtet. Zwischenzeitlich auf Eis gelegt, hat sich daraus doch ein ganz ansehliches redaktionelles Blog entwickelt.

US-Wahlkampf
Barack Obama hat gezeigt, was mit dem Internet im Bezug auf Wahlkampf alles machen kann. Ob er seine Kampagne nun gestartet hat, um Spendengelder zu akquirieren oder um  neue Wähler zu gewinnen, es scheint ihm beides geglückt. Auf zahlreichen Plattformen kommuniziert er bzw. sein Wahlkampfteam mit zukünftigen Wählern. Ob auf Twitter, bei Facebook oder mit dem Portal my.barackobama.com, wo man seinen eigenen Account als Unterstützer anlegen kann.

Mein Buchtipp dazu: Jeffersons Erben: Wie die digitalen Medien die Politik verändern
Tobias Moorstedt ist drei Monate durch Amerika gereist und hat mit Menschen gesprochen, die am US-Wahlkampf beteiligt sind, vom Bürgerjournalisten bis hin zum Wahlkampfmanager.

Was erwarten wir?
Das vor allem auf kommunaler und Landesebene die Chancen des Webs genutzt werden, um mit den Wählern zu kommunizieren. Dass man z.B. schnell eine Frage twittern kann, ohne in die nächste Bürgersprechstunde zu rennen. Dass das Internet als zusätzlicher Informationskanal angesehen und genutzt wird.
Und dass aus den Fehlern aus 2005 gelernt wird.

Zitate aus der Session
“Politiker sind auch Menschen”
“Social Media kann Zeit sparen, Hierarchien überbrücken und eine größere Nähe im Kommunal- und Landesbereich schaffen.”
“Politik findet nicht alle vier Jahre statt.”

Links

  • www.injelea.de – Politik 2.0: Spannend und live: Twittern vom Grünen Landesparteitag Baden-Württemberg.
  • fdp.zone.de -  Channel der FDP-Bundestagsfraktion
  • www.diepolitiker.de – “Zitate einstellen, abstimmen und tagesaktuelle Statistiken erstellen”. Noch sehr kleine und unbekannte Seite, auf der man Zitate von Politikern bewerten kann.
  • Facebook – Gruppe Politik 2.0
  • Statement der SPD zur Twitternutzung von Hubertus Heil bei Social Media PReview

Schlussatz
“Viele Kanäle, viele Möglichkeiten, viele Herausforderungen. Sowohl für Politiker, als auch für die Wähler.”

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