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Bye bye Sony, hello Kindle

E-Book Reader

Die Entscheidung ist in einem Auto vor einer Bibliothek in Dänemark gefallen. Die Außentemperatur lag bei zwei Grad und ich hatte keinen Lesestoff mehr auf meinem Reader, der mich im Urlaub begleiten sollte.

Das WLAN im Ferienhaus war noch nicht installiert und so verbrachten wir die ein oder andere Stunde mit öffentlichem WLAN vor dänischen Bibliotheken. Es zog sich in die Länge, als ich mir auf meinem Reader neue E-Books kaufen wollte: E-Books ausgesucht. E-Books in den Warenkorb gelegt. Passwort vergessen. Passwort neu angefordert. Eingeloggt. Weiter zur Kasse.

„Dieser Artikel ist in Ihrem Land nicht erwerbbar.“

Was sich hier so schnell herunterschreiben lässt, hat eine halbe Ewigkeit gedauert. Bei guter Internetverbindung. Im Browser des Sony PRS-T2. Noch Fragen?

Ich habe ihn geliebt. Er hat mich nach Afrika begleitet, nach Australien, in die Türkei, er war mit mir in Kroatien segeln. Immer mit genügend Lesestoff an Bord. Ich war nie genötigt, mir außerhalb Deutschlands noch neuen dazuzukaufen. Ausgerechnet in Dänemark bekommt unsere Liebe einen Riss.

Hello Kindle! kam mir bei der Ansage meines sonstigen E-Book Dealers in den Sinn.

Mittlerweile ist die alte Liebe in die Schublade gewandert. Jetzt ist der Kindle da. Wir müssen uns noch etwas anfreunden. Den ersten Einkauf habe ich mit einem Klick schon über die Bühne gebracht:

Die PagePress-Funktion finde ich bisher ganz wunderbar, Kindle Unlimited und „Whispersync for Voice“ muss ich noch ausprobieren. Die Auswahl der Titel hat mich bisher noch nicht überzeugt. Wenn Ihr Buchtipps habt, immer her damit.

Fazit bisher: Nach den ersten Stunden habe ich endlich das Gefühl, ein Gerät zu haben, das sich nach meinen Wünschen richtet.

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Netzfischerin und digitale Nomadin. Nina Reddemann oder ninare. Bloggt, twittert, facebooked und freut sich jeden Tag über die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

2 Kommentare

  1. Bärbel sagt

    Aber dann nur noch über Amazon einkaufen? Da lobe ich mir doch meinen Kobo, da kann man sogar im Urlaub Bücher aus der heimischen Bibliothek draufladen… Allerdings gebe ich zu, es geht nur über einen dazwischengeschalteten Rechner. Aber die Übermacht von Amazon will ich nicht noch mehren.

  2. Es ist die Sache mit dem zwischengeschalteten Rechner: Das habe ich jahrelang gemacht und in dieser Zeit hat sich nicht wirklich was bei den anderen Anbietern verbessert. So traurig es ist, aber die Übermacht hat auch einen Grund und der hat auch viel mit Usablity zu tun.

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