Beiträge vom » November, 2011 «

Kauft mehr Klassiker

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Goethes “Faust”, Hoffmanns “Der goldne Topf”, Büchners “Dantons Tod” oder Schillers “Kabale und Liebe”. Es sind die Klassiker, die uns nachhaltig geprägt haben. Über die wir immer noch sprechen, wenn wir uns an unsere Schulzeit erinnern.

Anna Karenina

Bücher, die wir geliebt oder gehasst haben, durch die wir uns Nächte gelesen oder gequält haben, um fit für Interpretationen und Klausuren zu sein. Die wir in den letzten Jahren immer wieder in Umzugskisten gesteckt und die seit Jahren einen festen Platz in unserem Bücherregal haben, egal in welcher Stadt oder in welchem Land dieses Regal stand.

Die Klassiker aus der Schule sind meistens klein und gelb. Eine Jubiläumsausgabe “Faust” zum 250. Geburtstag Goethes bildete in meinem Regal immer die Ausnahme. Gebunden und mit goldenen Lettern stand sie zwischen den einfachen gelben Reclam-Heftchen. Seit ein paar Jahren wird die Ausnahme zur Regel. Es haben sich Tolstois “Anna Karenina”, Stendhals “Die Kartause von Parma” oder Cervantes “Don Quijote von der Mancha” dazu gesellt. Und es stehen noch Titel wie Whitmans “Grasblätter” und einige mehr auf dem Wunschzettel. Nicht als eBook, nein, als gebundene und schöne Ausgabe, die ich mir ins Regal stellen, in der ich blättern kann und die einfach auch nach Buch riecht und mein Zuhause zu einem Zuhause macht. Ein Zuhause, in dem übrigens auch eBooks ihren Platz haben.

Wie ich jetzt auf das Thema Klassiker gekommen bin? Weil Michael Krüger in seinem Podcast so schön über diese Welt spricht, was sich in den letzten Jahren verändert hat und warum man sie nicht nur kaufen, sondern auch lesen sollte.

“Es ist die angenehmste Art und Weise herauszufinden, wie unsere Vorfahren gelebt (…) und welche Modelle sie entwickelt haben, um miteinander auszukommen. Wer sich dafür interessiert, der kann nur zu einem Klassiker Leser werden.”

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Telefonzeitalter

Sonntag, 27. November 2011 | Autor:

Ich kann mich noch genau erinnern, wie Thomas Gottschalk “bei Wetten, dass ..?” ein Bildtelefon vorgestellt hat. Leider lässt mich Google ein wenig im Stich, denn die Suchmaschine kann sich im Gegensatz zu mir leider nicht mehr an die revolutionäre und sich mir ins Gedächtnis gebrannte Präsentation von damals erinnern.

Telefonzeitalter, kaffeeschlürferin / photocase.com

Telefonzeitalter

Nachdem ich das Wochenende u.a. mit einem kleinen Mann und Skype auf dem iPad verbracht habe, ist es doch faszinierend, wie sich die Welt verändert und verkleinert hat und wie die Kleinen unter uns ganz selbstverständlich damit aufwachsen, dass man mal schnell anrufen und auch gucken kann, wie es dem anderen geht – egal, wie viele Kilometer dazwischen liegen. Wie man sich per iPhone oder Webcam durch neu bezogene Wohnungen führen lässt oder die Kamera gen Himmel hält, um den blau-weißen Münchner Himmel in verregnetere Gegenden der Welt zu schicken.

Ich habe es bestimmt schon gesagt, aber ich mag das Internet.

Thema: leben, meine.welt, unterwegs, zukunft | Beitrag kommentieren