Beiträge vom » Dezember, 2007 «

Alle Jahre wieder…

Dienstag, 25. Dezember 2007 | Autor: Nina

SchneeflockeIch wünsche Euch allen ganz schöne Weihnachten und ein tolles neues Jahr. Auf viele neue Entdeckungen und Entwicklungen in 2008 und die Möglichkeiten des Weiterklickens, wenn es uns nicht gefällt.

Zur Feier des Tages habe ich extra meine Bastelfähigkeiten eingesetzt. Vor ein paar Jahren hätte ich noch mit Schere und Papier bewaffnet an diesem Stern gesessen, auf dem Boden tausend Schnipsel. Heute geht das natürlich auch virtuell. Keine Schnipsel und keine Verletzungen. Die Schere kann einem (also mir) zwar auch virtuell ausrutschen, aber das Ergebnis enthalte ich Euch nicht vor.

Wer selbst zur virtuellen Schere greifen will, kann dies unter snowflakes.barkleyus.com tun.

Also, nochmal alles Liebe!

Thema: Allgemein | Ein Kommentar

Abseits

Sonntag, 23. Dezember 2007 | Autor: Nina

HNA-ArtikelWie oft sitzt Ihr vor dem Computer und schimpft über die Langsamkeit Eures DSL-Anschlusses? Bei mir kommt das mittlerweile ziemlich selten vor. Es gibt aber tatsächlich noch Gegenden in denen es noch nicht einmal DSL gibt und man sich mit Modem oder ISDN in die unendlichen Weiten des Netzes begeben muss. Ich habe die Schulzeit zwar auch noch ohne Internet (klingt, als wäre man ziemlich alt ;) verbracht, aber mittlerweile sollte es doch zum Standard gehören. Zugegeben, meist liegen diese Gegenden etwas abseits, aber das sollte auch für Telekommunikationsunternehmen kein Hindernis sein. Ist es aber, da es mit hohen Kosten verbunden ist, die gewisse Unternehmen nicht tragen wollen und die Gemeinden nicht tragen können.

Gut, dass es pfiffige Dörfer gibt, die sich den Tunnel zum nächsten Turboleitung selbst graben (natürlich mit Genehmigung) und nun endlich auch in den Genuss des schnellen Netzes kommen.

Thema: netzfischerin | Beitrag kommentieren

Meine Daten gehören mir

Samstag, 15. Dezember 2007 | Autor: Nina

Wie viele Blogeinträge mit dieser Überschrift wird es wohl im Zusammenhang mit den Datenschutzänderungen im studiVZ geben? Ich hatte das Lesen der endlos langen E-Mail mit den Änderungen bis heute morgen noch erfolgreich verschoben. Nachdem mir auf der Titelseite der Regionalzeitung aber das StudiVZ-Logo entgegensprang, habe ich schnell einen Blick drauf geworfen. Die Änderungen sind nichts Neues. Die Communities versuchen mit den Daten ihrer Mitglieder Geld zu verdienen. Das war nur eine Frage der Zeit. Jetzt geht es noch darum, wie sie es umsetzen. Studivz ist dies vorerst misslungen. Die Zahlen der gelöschten Profile wäre interessant…

Nachrichten
Studentennetz StudiVZ verzichtet auf Schnüffel-Passus, SpOn
Datenausverkauf bei StudiVZ?, ZDF

Nachtrag
Mit dem Nutzen der Daten für Werbezwecke ist wieder ein Schritt Richtung Aufklärung der Nutzer und “Was passiert mit meinen Daten im Internet” getan. Allerdings fehlt es noch an der Umsetzung und hier stelle ich mal die Frage, wer ist für die Aufklärung zuständig? In Zukunft wird das eins der wichtigsten Themen werden.

Thema: datenschutz | Beitrag kommentieren

Allein gegen die Mafia

Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Autor: Nina

Er ist 28 und steht auf der Todesliste der Mafia ganz oben. Er lebt ohne Adresse und an seiner Seite sind immer zwei Bodyguards. Er hat keine Angst, nur die Angst, irgendwann Angst zu bekommen. Er nennt sich privilegiert, weil er die Chance hat, über die Machenschaften der Mafia zu sprechen, auch wenn sein Leben bedroht wird…

Vielleicht sollte ich endlich mal den Namen nennen: Roberto Saviano.

Er hat ein Buch über die Mafia geschrieben, das sein ganzes Leben mit einem Schlag verändert hat: “Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra.”

Roberto Saviano: Ich habe ihn am Montag im Forum der Süddeutschen live gesehen und das einzige was man machen kann, ist vor so viel Zivilcourage den Hut zu ziehen. Oder nicht aufzuhören, über das Thema Mafia und ihre Machenschaften, die auch vor Deutschland nicht Halt gemacht haben, zu reden. Die Mafia sei kein reines italienisches Problem, sie hat ihr Netzwerk auch außerhalb Italiens im Griff. Es ist erschreckend, wenn man hört, dass Deutschland als das gelobte Land gelte.

Auf der Lesung hat Saviano erzählt, dass ein Mafiaboss gesagt habe, hoffentlich lese niemand dieses Buch. In Italien konnte man “Hört ihm zu!!!” an den Hauswänden lesen und es gab Internetseiten, die ihre Solidarität ihm gegenüber gezeigt haben (und die ich noch nachliefere…)

Wer mehr erfahren möchte:
SpOn: “Ihr verfluchten Dreckskerle, ich lebe noch!”
www.sueddeutsche.de: “Dreckskerle, ich habe überlebt”
Stört Euch nicht an den Überschriften, das Buch endet genau mit diesem Satz “Ihr verfluchten Dreckskerle, ich lebe noch!”

nd für die Fans der ZDF-Mediathek noch den Link zur Kerner-Sendung vom Dienstag, in der Saviano im Gespräch zu erleben ist.

Wieder mal etwas Kleingedrucktes: Mein Büro liegt in dem Verlag, was wie immer kein Grund sein sollte, nicht darüber zu bloggen.

Nachtrag 28.04.2008: Roberto Saviano macht mit einem Rap-Song auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit dem italienischen Rapper Lucariello (in Italien sicher sehr bekannt) hat er ein Lied über seinen Tod aufgenommen.

Thema: buchtipp, lesen | Beitrag kommentieren